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Bewegung ist nicht nur gut für die Figur: Auch Herz und Kreislauf freuen sich darüber. Egal zu welcher Jahreszeit und bei welchen Temperaturen es ins Freie zum Radeln oder Joggen geht, eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist bei jedem Training Voraussetzung. Weil viel Trinken aber noch nicht alles ist, hat die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) einige „goldene Regeln“ bei sportlichen Aktivitäten aufgelistet, um den Körper nicht zu überlasten und ausreichend zu versorgen.

Langsam beginnen und Überlastung vermeiden

Wer mit dem Sport ganz neu anfängt oder nach einer längeren Pause wieder startet, sollte demnach mit Augenmaß beginnen und Intensität, Häufigkeit und Dauer des Trainings nur langsam steigern. Sinnvoll kann auch ein Training unter Anleitung sein – etwa im Verein oder bei einem Lauftreff. Optimalerweise sollte man drei- bis viermal pro Woche für 20 bis 40 Minuten Sport treiben. Die Aktivitäten sollten dabei keine Qualen bereiten, sondern Spaß machen. Ratsam ist dagegen das Motto: Besser länger und locker als kurz und heftig.

Sorgfältig aufwärmen

Bloß keinen Kaltstart – im Winter sollte man sich besonders sorgfältig aufwärmen. Das ist besser für die Sehnen und Bänder. Das Programm sollte laut DGSP mindestens drei bis fünf Minuten dauern und sportartspezifisch sein. Für Läufer könnte es demnach so aussehen: Zunächst die Achillessehne und die Wadenmuskulatur dehnen, indem man sich vor eine Wand stellt und die Fußspitze hochzieht und dagegenstellt. Dann die Oberschenkelmuskulatur dehnen. Dazu zieht man den Hacken Richtung Po.

Auf Regeneration achten

Nach sportlichen Belastungen – egal ob drinnen oder im Freien – ist auf genügend Erholung mit Regeneration und Schlaf zu achten.

Für ausreichend Flüssigkeitszufuhr sorgen

Entscheidend ist es, für die richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr zu sorgen. Aktive sollten über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Der Durst sollte laut DGSP mit alkoholfreien Getränken gelöscht werden. Aber es müssen nicht unbedingt nur Wasser oder isotonische Fitness-Drinks sein. Brauereien bringen jetzt auch alkoholfreies Bier als sportlichen Durstlöscher ins Gespräch. Das soll auch isotonisch sein, also mit Kohlehydraten und Mineralstoffen versetzt. „Es ist gerade nach schweißtreibender Bewegung der perfekte Durstlöscher“, so Jörg Dierig, Geschäftsführer der Oettinger Brauerei. Beim neuen alkoholfreien Bier werde weniger die Würze, sondern mehr der Hopfen betont.

Richtig atmen

Sobald man aus der Puste kommt, atmen viele durch den Mund – so kommt gefühlt mehr und schneller Luft in die Lunge. Die Freude währt in der Regel nur kurz – denn Atemwege und Lunge fangen an zu schmerzen. Damit das nicht passiert, ist es wichtig, beim Sport im Winter durch die Nase zu atmen. Die Luft muss so wie durch einen Filter und wird dabei angewärmt und angefeuchtet.

Krankheiten auskurieren

Eine weitere „goldene Regel“ gibt vor, bei Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber oder Gliederschmerzen unbedingt eine Sportpause einzulegen. Verletzungen brauchen immer Zeit zum Ausheilen, und zur Prävention sollte man das Aufwärmen und Dehnen vor dem Sport nicht vergessen.

Bewegung in den Alltag integrieren

Bewegung muss indes nicht unbedingt ihr eigenes Kapitel haben und zu aufwendigem Training führen – sie lässt sich in den Alltag integrieren. Die DGSP empfiehlt, Bewegung am besten auch in den Alltag zu integrieren. Statt mit dem Aufzug in den dritten Stock zu fahren, könne man lieber die Treppe nehmen. Auch schnelles Gehen ist demnach bereits als Sport anzusehen. gd

Mineralien beheben Mängel

Sie sind für die Ernährung wichtig und sorgen für Geschmack

Kalzium, Natrium, Magnesium: Im Mineralwasser stecken viele Mineralstoffe. Jedes hat dabei seine eigene Zusammensetzung. Sie sorgen nicht nur für den Geschmack, sondern können auch Mängel in der Ernährung ausgleichen. Feste Lebensmittel sind die mit Abstand wichtigste Mineralstoffquelle für den Menschen. Ein Mineralwasser kann aber eine gute Ergänzung sein, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch welcher Mineralstoff ist für wen besonders wichtig?

Kalzium etwa ist unter anderem wichtig, wenn auf Milchprodukte verzichtet wird. Denn die gelten als einer der wichtigsten Lieferanten von Kalzium. Speziell Veganer und laktoseintolerante Menschen könnten daher von kalziumhaltigem Mineralwasser profitieren.

Muskelkrämpfe und Verspannungen sind oft ein Zeichen für Magnesiummangel. Auch für das Herz und für die Konzentration ist Magnesium wichtig. Zudem braucht der Körper in der Schwangerschaft und Stillzeit mehr Magnesium.

Natrium kann Muskelkrämpfen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und auch niedrigem Blutdruck vorbeugen.
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