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Es gibt vieles, was Einfluss darauf hat, wie frisch wir uns im Laufe des Tages fühlen – dazu gehören Job, Jahreszeit, Wetter und Tagesform. Wichtige Faktoren sind natürlich auch die Körperpflege wie das Waschen oder Duschen und der Umgang mit dem Teint. Beides erfordert im Herbst und Winter besonderes Augenmerk.

Viele bringen Frische und Wohlbefinden mit einem „Wie-frisch-geduscht“-Gefühl in Verbindung. Eine aktuelle Studie im Auftrag der Papiertuchhersteller Tempo und Zewa etwa hat ergeben, dass 96 Prozent der Frauen und 90 Prozent der Männer sich nicht nur bei wärmeren Temperaturen, sondern genauso im Winter, frisch fühlen möchten und dies auch mit der Sicherheit einer gewissen Nachhaltigkeit in Verbindung bringen. Um dies zu erreichen und ein wenig andauern zu lassen, gibt es ein paar Tricks.

Lauwarm duschen

Das „Wie-frisch-geduscht-Gefühl“ wird am besten mit lauwarmem Wasser erzielt. FOTO: DPA/GROHE
Das „Wie-frisch-geduscht-Gefühl“ wird am besten mit lauwarmem Wasser erzielt. FOTO: DPA/GROHE
Am frischesten fühlen sich die meisten wohl, wenn sie gerade aus der Dusche kommen. Diesen Effekt würden viele am liebsten für den ganzen Tag konservieren. Lauwarm duschen ist das A und O. Eine kalte Dusche mag zwar morgens wach machen und abends abkühlen, aber durch die Kälte ziehen sich nur die Poren zusammen und die Körperwärme wird unter der Haut gestaut. Kurze Zeit später schwitzt man nur noch mehr. Zusätzlich hilft es, auf Duschgels zurückzugreifen, die mit ihrem Duft erfrischen – wie Zitrone, Mandarine, Minze oder Kombinationen mit Ingwer und Basilikum. So werden die Sinne zu jeder Jahreszeit angenehm stimuliert.

Auf die Faser achten

Nicht nur die regelmäßige Wäsche ist ein wirksames Mittel gegen unangenehme Ausdünstungen. Wer Kleidung aus Naturfasern trägt und auf künstliche Stoffe wie Polyester verzichtet, kann Müffelgeruch vorbeugen. Leinen, Baumwolle und Seide sind die bessere Wahl, auch für Herren. Schließlich macht sich knapp die Hälfte aller Männer Sorgen, als „unfrisch“ wahrgenommen zu werden.

Rückfettende Pflege

Gestresste Haut gehört zum Winter wie Schnee und trübe Tage. Es gibt gleich mehrere Gründe, warum der Teint aus seiner Balance gerät. Vor allem der ständige Wechsel von kalter Luft im Freien zu trockener Heizungswärme im Haus macht der Gesichtshaut zu schaffen. Ab Temperaturen um die acht Grad stellen die Talgdrüsen ihre Arbeit ein. Das ist eigentlich eine Vorsichtsmaßnahme der Natur aus Zeiten, in denen es weder warme Räume noch effektive Pflege gab. Flüssigkeit auf der Hautoberfläche kann nämlich zu mikroskopisch kleinen Erfrierungen führen. Besonders trockene Haut brauche eine rückfettende Pflege, erklärt der Dermatologe Stefan Duve. Sie sei gerade ein Muss, wenn man sich in warmen Räumen aufhält oder besonders viel im Freien ist. Daneben rät der Hautarzt, ein- bis zweimal wöchentlich die Haut mit einer Maske zu pflegen: „Und auf keinen Fall die tägliche Nachtcreme vergessen.“

Tee trinken

Wer das Gefühl hat, trotz ordentlicher Körperhygiene viel und stark zu schwitzen, kann es mit Salbeitee versuchen: Zwei bis drei Tassen täglich können helfen, die Schweißbildung zu reduzieren; bei Schweißfüßen wiederum helfen Bäder. Im Herbst und Winter ist der Tee also mehrfach sinnvoll: zum Aufwärmen, für das eigene Wohlbefinden und zum Reduzieren von Schweiß.

Die Umstellung ist wichtig 

Die Haut hat Ansprüche. Sie will an kalten Tagen anders behandelt werden als noch im Sommer. Aber auch die Umstellung ist wichtig. Nach und nach sei das richtige Rezept dafür bei der Pflege mit Cremes, rät Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel.

Das hat einen Grund: „Während die Haut im Sommer vermehrt Sonne und Wärme ausgesetzt ist und über das Schwitzen viel Feuchtigkeit verliert, muss sie sich im Winter gegen Kälte und trockene Heizungsluft behaupten“, so Huber.

Im Winter seien Hautpflegeprodukte mit erhöhtem Fettgehalt besonders gefragt. Fetthaltigere Kosmetika ergänzen oder ersetzen den körpereigenen Schutzmantel und schützen so die dünne Haut vor dem Austrocknen.
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