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Von Gerald Dietz 

Der ständige Blick auf Computerbildschirme oder auch das Starren ins allzeit bereitgehaltene Smartphone stellen mittlerweile enorme Herausforderungen für unsere Augen dar. Zusätzlich führen Zugluft sowie Klimaanlagen immer häufiger zum sogenannten „Trockenen Auge“. Die mittlerweile zur Zivilisationskrankheit gewordene Erscheinung manifestiert sich in roten und brennenden Augen oder auch einem permanenten Fremdkörpergefühl. Eine geeignete Therapie etwa mit Augentropfen kann Linderung bringen, wenn durch persönliches Verhalten keine Änderung möglich ist.

90 Prozent aller Umwelteindrücke nimmt das Auge wahr

Das Auge gilt als das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Rund 90 Prozent aller Eindrücke der realen Umwelt nehmen wir Studien zufolge über unsere Augen auf. In unserer Netzhaut befinden sich 130 Millionen Sinneszellen – verglichen mit einer Digitalkamera wären das unglaubliche 576 Megapixel. Auch unter motorischen Gesichtspunkten leistet das Auge Erstaunliches: Blinzeln ist mit 100 bis 150 Millisekunden beispielsweise die schnellste Bewegung, die unser Körper ausführen kann. Fazit: Unser Sehorgan ist eine echte Hochleistungsmaschine.

Umso wichtiger ist es, das Organ ausreichend zu pflegen, um seine volle Funktionsfähigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Neben einem entsprechenden Verhalten, das Schonung nicht außer Acht lässt, spielt vor allem die Befeuchtung beim Thema Augengesundheit eine wichtige Rolle.

Auch im Alltag kann man jenseits von Augentropfen bereits mit kleinen Maßnahmen einiges für die Augengesundheit tun: Wer lange vor dem Computer sitzt, sollte immer mal wieder Blinzelpausen einlegen. Einfach einige Male blinzeln – das regt die Tränenproduktionen an und stärkt damit den natürlichen Tränenfilm. Außerdem sollte ausreichend getrunken werden. Die Flüssigkeitszufuhr ist die Basis eines gesunden Körpers. Trinken wir zu wenig, trocknet auch die empfindliche Augenpartie leicht aus. Empfehlenswert ist zudem ein unkompliziertes Augentraining zwischendurch. Um die Augenmuskulatur fit zu halten und dem Auge etwas Abwechslung zu bieten, einfach mit dem Zeigefinger Muster in die Luft malen und mit den Augen einige Minuten lang folgen.

Kommt es dennoch zu trockenen Augen, kann eine Therapie mit Augentropfen schnell Linderung bringen, empfiehlt unter anderem der Arzneimittelhersteller Ursapharm. Dabei gelte es jedoch, einige Kriterien zu beachten: Die Augentropfen sollten gut befeuchten und effektiv dosiert werden können, damit nicht zu häufig getropft werden muss. Empfehlenswert sind Tropfen, die Hyaluronsäure enthalten. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Die mit einem vollgesogenen Schwamm vergleichbare viskoelastische Eigenschaft dieses körpereigenen Stoffs sorgt für einen stabilen Tränenfilm ohne Beeinträchtigung des Sehens.

Außerdem sollte man darauf achten, dass keine Konservierungsstoffe enthalten sind. Die können den komplizierten Aufbau des Tränenfilms zerstören und oberflächliche Gewebeschäden verursachen. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen allergisch auf Konservierungsmittel reagieren. Auch Phosphate sollte man in Augentropfen meiden. Ist die Augenoberfläche durch einen gestörten Tränenfilm geschädigt, kann es durch Phosphate zu Kalkablagerungen in der Hornhaut kommen, die eventuell operativ entfernt werden müssen.

130 Millionen Sinneszellen

90 Prozent aller Eindrücke nehmen wir über unsere Augen auf. Pro Sekunde werden rund zehn Millionen Informationen an das Gehirn weitergegeben.

Im Laufe unseres Lebens sehen wir nach Angaben des Pharma-Produzenten Ursapharm rund 24 Millionen Bilder.

Die Netzhaut zählt mehr als 130 Millionen Sinneszellen. Würde dies mit einer Digitalkamera verglichen, käme man auf unglaubliche 576 Megapixel.

Blinzeln ist mit 100 bis 150 Millisekunden die schnellste Bewegung unseres Körpers. Der Mensch blinzelt 17-mal pro Minute.

Für die Beweglichkeit
des Auges sorgen sechs Muskeln – vier gerade und zwei schräge Stränge können das Auge in alle Richtungen bewegen.

Mit nur 7,5 Gramm ist das Organ bei Männern wie Frauen im Schnitt gleich schwer.

Das Auge produziert normalerweise im Durchschnitt ein Gramm Tränenflüssigkeit täglich. Diese Flüssigkeit wird durch die Blinzelbewegung jedes Mal wie mit einem Scheibenwischer auf der Netzhaut verteilt.

Unsere modernen Lebensumstände führen aber vielfach zu einer Augentrockenheit, die ausgeglichen werden muss.
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