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Home Sonderthemen Kyritz In die Zukunft investiert
08:43 16.02.2018
Die Mitarbeiter – insgesamt arbeiten 36 Beschäftigte im Kyritzer Hagebaumarkt – freuen sich über das Ergebnis der Umbauarbeiten. Und natürlich auf die Kunden. FOTO: HEIKE KROPIUS

Von Heike Kropius 

Seit Juni 2017 wurde im Hagebaumarkt Kyritz neben dem laufenden Verkaufsbetrieb um- und ausgebaut. Die verschiedensten Gewerke waren daran beteiligt, unter anderem Malermeister Robert Saborowski, die Straßen- und Tiefbau-Firma Baatz, die Bauunternehmung Röhrs & Söhne, die Firma Eluh-Anlagen Kyritz, die Firma Ulf Rieger und Alsitec-Wittkopf. Viele der Unternehmen kommen aus der Region.

Eröffnung am 20. Februar

Nun kann am kommenden Dienstag, dem 20. Februar, die Eröffnung des aus Stahl und Glas vom Architektenbüro Sauerbier aus Güstrow gestalteten, lichtdurchfluteten Anbaus gefeiert werden.

In der Pritzwalker Straße 46 gelegen, bietet der Hagebaumarkt am Kyritzer Ortseingang neben zwei Supermärkten, einem Frisör, einer Postfiliale und einem Handyshop sowie ausreichenden Parkplätzen ideale Einkaufsmöglichkeiten. Durch die nun abgeschlossenen Umbaumaßnahmen ist es möglich, dass der Obst- und Gemüsehandel Kara und die Landbäckerei Janke aus Flecken Zechlin in neu gestaltete Räume einziehen können. Die Bäckerei bietet im gemütlichen Kaffeehausambiente mit schöner, heller Holzmöblierung neben Kuchen, Brot und Konditorwaren ein umfangreiches Frühstückssortiment und einen Mittagstisch.

Im Oktober 1991 hatte der Hagebaumarkt Kyritz als erster Hagebaumarkt im Land Brandenburg seine Türen geöffnet. Seitdem lässt er die Herzen von Hand- und Heimwerkern, Tierliebhabern und Freizeitgärtnern höher schlagen. Dazu trägt das breitgefächerte Sortiment der verschiedenen Abteilungen auf einer Verkaufsfläche von 12 000 Quadratmetern bei. Die Kunden finden hier ein überglastes Gartencenter sowie Abteilungen für Werkzeuge und Maschinen, Bauen und Renovieren, Auto und Fahrrad, Bad und Küche sowie Tierbedarf.

Eine spezielle Abteilung – abgestimmt auf den ländlichen Raum – bietet Landhandelsprodukte für den Tierhalter und für Selbstproduzenten an, darunter Fertigfuttermischungen, frische Futtermöhren für den Kleintier- und Pferdehalter, Weidegeräte sowie Artikel für die Geflügelaufzucht oder die Weinherstellung.

Die 36 geschulten Mitarbeiter des Hagebaumarkts Kyritz legen besonderen Wert auf die individuelle Betreuung und Beratung ihrer Kunden. Der bereits im vorige Jahr errichtete Servicepoint ist gleich am Eingang zu finden. Dort stehen Ansprechpartner für alle Kundenanliegen bereit. Dienstleistungen wie Reparaturservice, Schlüsseldienst, Zuschnitt und der Tausch von Sauerstoffflaschen für Lötgeräte ersparen dem Kunden umständliche Wege, gemäß dem Motto des Marktes „Hier hilft man sich.“

Der Hagebaumarkt Kyritz setzt auf die Zukunft. Nicht nur mit einem immer verbesserten, auf die Region zugeschnittenen Sortiment, einer modernen kundenfreundlichen Angebotspräsentation, sondern auch beim geschulten Personal. Dazu gehört auch, dass sechs Lehrlinge und drei überbetriebliche Azubis ins Team integriert sind und eine fundierte dreijährige Ausbildung erhalten.

Nach der Eröffnung des neuen Teilabschnittes im Februar gibt es zum kommenden Frühlingsbeginn mehrere Höhepunkte für den Besucher, darunter Ende März ein Frühlingsfest.

Wenn es das Wetter zulässt, wird das Gebäude zum Abschluss der Baumaßnahme einen neuen Fassadenanstrich erhalten. Außerdem soll ein moderner LED-Schriftzug schon von weitem sichtbar machen: Hier hat sich etwas zum Wohl der Kunden verändert.


Besser gut vorgesorgt

Defibrillatoren stehen im Ernstfall bereit

Kyritz. Die Hagebaumärkte in Kyritz und Wittstock wurden mit automatisierten externen Defibrillatoren (auch Laiendefibrillator genannt) ausgestattet. Das Unternehmen will für einen Notfall gewappnet sein, um in seinen Betriebsstätten und gegebenenfalls im Umfeld der nahen Öffentlichkeit schnell Erste Hilfe leisten zu können.

Es handelt sich damit um gut investiertes Geld, wenn man weiß, dass einmal Leben davon abhängen kann. Denn alle vier Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch am plötzlichen Herztod. Viele Menschen könnten heute noch leben, wenn sie schneller einen Elektroschock bekommen hätten, der das häufig auftretende Herzkammerflimmern beseitigt. Häufig braucht der Rettungsdienst, auch in einer Großstadt, mindestens acht Minuten, bis er vor Ort sein kann. Aber bereits die ersten Minuten sind entscheidend.

Wird innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa zehn Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Wenn Passanten, Fahrgäste, Kunden, Angehörige oder Kollegen nicht sofort helfen können, endet das plötzliche Herzversagen meist tödlich.

Leider gehört ein solcher automatisierter externer Defibrillator noch immer nicht zur Grundausstattung eines jeden Büros, Betriebes oder einer öffentlichen Einrichtung.

Übrigens: Die Geräte werden deshalb Laiendefibrillator genannt, weil sie wirklich jeder bedienen kann. Angst, etwas falsch zu machen, muss niemand haben. Im Ernstfall wird der Bediener durch detaillierte und leicht verständliche Display-Anzeigen und zum Teil auch gespeicherte Ton-Ansagen unterstützt. hk

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