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Von Ulrich Nettelstroth

Massivholzmöbel, warme Farben und textile Accessoires: Gemütlichkeit ist auch in Brandenburg wieder in Mode – gerade in der dunklen Jahreszeit, in der sich die Menschen zu Hause gerne einigeln. Anstelle eines puristischen Minimalismus, der lange Jahre dominierte, sind auch plüschige Textilien wieder gefragt, die Wärme und Wohlfühlklima vermitteln.

Ein wichtiges Stichwort bei den Einrichtungstrends ist „Hygge“. Das dänische Wort drückt eine spezielle skandinavische Form der Gemütlichkeit und Herzlichkeit aus, die sehr entspannt und offen daherkommt. Wenn im nordischen Winter die Nächte sehr, sehr lang und die Tage ausgesprochen kurz werden, dann findet das Leben der Skandinavier überwiegend drinnen statt. Und dann muss es „hygge“ zugehen, das heißt gemütlich und ein wenig lässig.

Naturmaterialien spielen dabei eine große Rolle. Kissen, Decken, Kerzen oder Kaminfeuer ebenfalls. Außerdem ist Selbstgemachtes aktuell, etwa in Form von Fensterdekorationen aus Filz oder Glas. Ansonsten steht vor allem das soziale Miteinander im Zentrum. Gefragt sind also Einrichtungen, in denen man sich gern mit der Familie aufhält oder Freunde empfängt. Hygge-tauglich sind multifunktionale und modulare Möbel, die sich individuell kombinieren, verschieben und verstellen lassen, ganz nach dem jeweiligen Bedürfnis. Das sind zum Beispiel Tische, die mit einem Handgriff vergrößert werden können, um einen langen Abend mit Gästen zu verbringen, und sich genauso schnell wieder für den Bedarf der Kernfamilie verkleinern lassen.

War bisher oft vom Megatrend des Cocooning die Rede, einem Rückzug ins heimische Nest, so sprechen die Zukunftsforscher jetzt zunehmend vom Social Cocooning. Die Lagerfeuermentalität und der Rückzug in die eigenen vier Wände sind weiter aktuell, werden aber erweitert um eine Lust an der Gastfreundschaft. Besonders die Küche wird zum Ort dafür, als Platz für ein zwangloses Treffen ohne Steifheit oder Etikette. Hier kann auch gemeinsam das Essen zubereitet werden. Oder man trifft sich, um gemeinsam etwa ein Buch zu lesen oder in gemütlicher Runde ein Gesellschaftsspiel zu spielen. Es geht dabei um die bewusste Beschränkung und Konzentration auf das Wesentliche.

Wie das im Einzelnen aussieht, muss jeder für sich herausfinden, ganz nach individuellen Vorlieben. Hauptsache, es ist gemütlich.

Monsator
Architekturbüro C. Hagen

Messen für Bauherren

Vormerken: OberhavelBau im Oktober und FlämingBau im November

Im Land Brandenburg gibt es in den Herbstmonaten wieder einen Anlaufpunkt für alle Bauherren und solche, die es werden wollen, aber auch für Modernisierer und Energiesparer. Unter dem Motto „Clever Bauen, Energie sparen, sicher Wohnen“ starten in diesem Herbst die Messen OberhavelBau am 14. und 15. Oktober in Velten und FlämingBau am 11. und 12. November in Luckenwalde.

Jeweils mehr als 60 Aussteller erwartet

Erwartet werden in beiden Fällen mehr als 60 Handwerks-, Dienstleistungs- und Vertriebsunternehmen der Branche mit Angeboten zu den Themen Bauen, Wohnen, Modernisieren, Sanieren, Renovieren und Energiesparen sowie zu den Bereichen Wohnsicherheit und Wohngesundheit.

Zu den Schwerpunkten der beiden Brandenburger Baumessen gehören die aktuellen Themen Energieeffizienz und regenerative Energien. Es ist ein breites Ausstellerfeld vertreten, das aktuelle Neuigkeiten vorstellt. Dazu gehören zum Beispiel neue Techniken für das Heizen mit Sonnenenergie, Erdwärme und Holz, aber auch mit herkömmlichen Energieträgern. Eine immer wichtigere Rolle spielt dabei das Thema Unabhängigkeit durch das Speichern und Nutzen selbst erzeugter Energie. Auch hierfür werden im Rahmen der beiden Brandenburger Baumessen Lösungen präsentiert.

Sonderthema „Sicher Wohnen in Brandenburg“


Gemeinsam mit der Präventionsabteilung der Polizei des Landes Brandenburg und mit verschiedenen Anbietern von Sicherheitslösungen rund um Haus und Wohnung wird außerdem das Sonderthema „Sicher Wohnen in Brandenburg“ vorbereitet. Es wartet zu Beginn der dunklen Jahreszeit auf interessierte Besucher.

Darüber hinaus bieten die Messen umfangreiche Besucherfachprogramme mit vielen Expertentipps und der Möglichkeit, individuelle Fragestellungen zu klären. Egal, ob es sich um angehende Bauherren handelt oder um Hausbesitzer, alle finden eine Vielfalt von Experten und Informationen.

Die Messen sind ein Treffpunkt der Branche. Hier gibt es bewährte Lösungen, neueste Angebote und kompetente Beratung.

Info Ausführliche Informationen zu den Messen sind unter der Internetadresse  zu finden. 

www.messebranden-burg.de
Tscheu Umzüge & Transporte GmbH
Begamis

Treppe: Gefahr für Kinder

Stürze sind die häufigste Unfallart im Kleinkindalter und Treppen gehören zu den häufigsten Unfallorten. „Bei Kindern im Krabbelalter ist die Geländertür ein Muss“, erklärt Andreas Drangosch, Geschäftsführer der Rimpel Treppenbau GmbH aus Finsterwalde. Die Verriegelung muss so konstruiert sein, dass die Kleinen den Mechanismus nicht durchschauen, Erwachsene sie aber mit einer Hand lösen können. Die Gitterstäbe sollten auch Rütteln aushalten und so angeordnet sein, dass Kinder weder Kopf noch Finger einklemmen können.
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