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Ratgeber
Von Ulrich Nettelstroth

Kochen ist angesagt, am besten mit Freunden. Ein ganz besonderer Trend ist jetzt das gemeinsame Kochen im Freien, in der komplett eingerichteten Outdoor-Küche. Damit können Gourmets, Grill-Fans und Vegetarier auch unter freiem Himmel ganz komfortabel Leckereien zubereiten.

Wenn bisher im Freien gebrutzelt wurde, dann beschränkte sich das Vergnügen meist auf den Grill. Einfache Menüs mit gegrilltem Fleisch und Gemüse, Brot und Salat standen an Sommerabenden auf der Terrasse hoch im Kurs. Inzwischen ist diese Selbstbeschränkung nicht mehr notwendig. Outdoor-Küchen, wie sie von verschiedenen Herstellern angeboten werden, besitzen neben einem Grill in der Regel mehrere Gas-Brennstellen und die Möglichkeit, einen Wok einzusetzen. Manchmal gibt es Halterungen für Spieße, an denen größere Braten gegart werden können.

Eine gute Outdoor-Küche sollte neben der Kochstelle möglichst über eine ausreichende Arbeitsfläche verfügen. Nur dann ist es möglich, alle Arbeitsschritte draußen durchzuführen. Mit viel Platz macht das Gemüseschnippeln wieder Spaß. Auch ein paar Schüsseln finden schnell mal Platz – etwa, wenn eine Grillparty geplant ist.

Eine offen und flexibel gestaltete Outdoor-Küche erlaubt interaktives Kochen auch mit mehreren Personen. Wird danach gemeinsam im Garten gespeist, ist der Weg kurz.

In den Blumenkästen, die in die Mauerelemente der Outdoor-Küche integriert werden können, gedeihen Thymian, Rosmarin und viele weitere leckere Küchenkräuter.

Wer möchte, kann sogar eine Feuerstelle in dem Freiluft-Treffpunkt einbauen und so gleich auch für etwas mehr Romantik sorgen. Das Brennholz lagert dann ganz bequem in unmittelbarer Griffnähe, in einer Aussparung der Umgrenzungsmauer.

Ein Paradies für Naschkatzen

Kirschen vom Balkon. FOTO: GMH
Kirschen vom Balkon. FOTO: GMH
Selbst angebautes Obst gilt vielen Menschen als Hochgenuss. Doch in der Stadt bleiben meist nur Balkon und Terrasse als grüne Zuflucht. Die gute Nachricht: Auch auf wenig Raum und sogar in Kübeln lässt sich eine beeindruckende Obstvielfalt anbauen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG). Denn kleine Züchtungen bringen viele Früchte auf kleinstem Raum. Mit Gentechnik haben die kleinen Sorten als Säulen- oder Minibaum nichts zu tun, sie entstehen durch klassische Züchtungen. Üblicherweise werden die Obstsorten auf schwachwachsende Pflanzen, sogenannte Unterlagen veredelt. Veredeln ist eine traditionelle künstliche Vermehrungsart, bei der ein Pflanzenteil auf eine andere Pflanze „transplantiert“ wird. So lassen sich nicht nur neue Wuchsformen schaffen, man kann sogar mehrere verwandte Sorten aus einer Pflanze wachsen lassen. Für den Hobbygärtner heißt das maximale Sortenvielfalt bei minimalem Platz.
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